Arcus

Was wir tun und wer wir sind

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Das Wichtigste über uns

Was wir tun

Für Violine, Viola, Cello und Kontrabass stellen wir Bögen in ganzen Größen aus Kohlefaser-Komposit-Werkstoffen her. Diese fertigen wir in aufwendiger Handarbeit komplett in unserer Werkstatt in Würzburg. Daneben entwickeln wir verschiedenes Zubehör und Werkzeuge für die Instrumente und den Geigenbau, die wir extern fertigen lassen.

In unserem Ladengeschäft finden Sie neben unseren Bögen ein Sortiment an Zubehör, Koffern und vor allem eine sehr interessante Auswahl neuer und alter Streichinstrumente.

Unsere Mission

Den absolut perfekten Bogen zu bauen, ohne dabei Kosten und Aufwand zu scheuen. Bögen die einen schöneren Klang, mit bester Spielbarkeit, größtmöglichem Komfort, höchster Sicherheit, gefälligem Design und hochwertigster Verarbeitung verbinden. Die Ausgansbasis dafür bildet eine intensive Zusammenarbeit mit Musikern und Geigenbauern in aller Welt, tiefgründige Forschung, mutige Ideen und viele harte Arbeit.

Unsere Geschichte

1996 entwarf Bernd Müsing in Würzburg den ersten Geigenbogen aus Kohlefaser mit wesentlich verbesserter Spannkraft bei gleichzeitig reduziertem Gewicht. Nach umfangreichen Testreihen und der Entwicklung einer speziellen Herstellungsweise, wurden 1999 die ersten Bögen unter dem Markennamen ARCUS verkauft. Vor allem der große Erfolg bei Orchestermusikern in aller Welt erlaubte ein flottes Wachstum und die stetige Weiterentwicklung des Programms. Die Fertigung erfolgte zunächst in Klagenfurt, Österreich. 2008 kamen dann alle Arcus-Aktivitäten in Würzburg unter ein Dach, wodurch vor allem die Abstimmung zwischen Entwicklung, Verkauf und Fertigung wesentlich vereinfacht wurde.

Wer wir sind

Heute sind wir ein Team aus drei Kaufleuten, sechs Bogenmachern und einem Ingenieur, der neben Entwicklung und Maschinenbau auch als Bogenmacher tätig ist, sowie dem Inhaber Bernd Müsing.

Anita Pfeifer erledigt bei uns seit vielen Jahren schon die Buchhaltung, den Versand und Zollangelegenheiten sowie den Einkauf. Ihr wichtigstes Hobby ist der Langstreckenlauf.

Bianca Müsing unterstützt den Vertrieb mit Marktforschung und Beratung, auch auf unseren Messen.

Dipl Ing. Malte Straubhaar arbeitet schon seit 1999 für Bernd Müsing. Ursprünglich konstruierte er Fahrradrahmen und -komponenten, dann wurden es immer mehr Bogen- und Geigen- Entwicklungsprojekte. Inzwischen baut er nicht nur unsere Vorrichtungen, sondern auch wunderschöne Bögen.

Unsere Bogenmacher sind: Oleg Melcher (Meister), Dimitri Adler, Vitaliy Krasnyuk, Christine Adelhardt, Julian Loos und Ursula Fehrholz. Sie haben alle bei uns das Handwerk gelernt, nachdem sie vorher in andere Ausbildungen durchlaufen haben und in anderen Berufen tätig waren (Holzschnitzer, Goldschmied, Flugzeugtechniker, Zahntechniker, Kürschner), so dass jeder von Ihnen seinen ganz besonderen Beitrag zur besonderen Qualität unserer Bögen beitragen kann.

Bernd Müsing

Bevor sich Bernd Müsing beruflich den Streichinstrumenten und speziell den Bögen zuwandte, war er viele Jahre in der Fahrradbranche aktiv. Als begeisterter Radfahrer gründete er 1985 mit 21 Jahren einen Fahrradladen, wofür er sein Maschinenbaustudium vorzeitig beendete. In den folgenden Jahren entwickelte er unter anderem superleichte Aluminium-Rahmen, Marke „Müsing“, die er in einer kleinen Fabrik selber herstellte. Als Produktmanager und Entwicklungsleiter war er dann einige Jahre bei Fichtel&Sachs und den Hercules Fahrradwerken tätig. Dort entwarf er unter anderem einige bahnbrechende Federungssysteme. Als freier Unternehmensberater und Produktentwickler konnte er in vielen internationalen Unternehmen neue Impulse setzen und entwickelte ganze Fahrrad-Produktlinien, hydraulische Rennradbremsen, Edelstahlketten und vieles andere.

Das Abenteuer Bögen begann für ihn 1995, als er sich einen neuen, besseren Geigenbogen kaufen wollte. Die unterschiedlichen Probleme aller ihm angebotenen Bögen weckten seinen analytischen Geist und ließen ihn umfangreiche Untersuchungen anstellen. Aus den daraus folgenden Kriterien für einen perfekten Bogen ergab sich, dass ein konventioneller Bogen diese unmöglich erfüllen könnte. Alleine die Fertigung einer Stange aus hochverdichtetem Kohlefaser-Komposit würde die Anforderung nach ausreichender Festigkeit und Stabilität mit geringem Gewicht und guter Sprungkraft verbinden können.

Kurz nach der Markteinführung der Bögen im Jahr 1999 erkannte er die Notwendigkeit, sich intensiv mit dem Klang der Instrumente zu beschäftigen, da diese mit seinen neuen Bögen sehr unterschiedlich gut harmonierten. Aus seiner Forschung und der engen Zusammenarbeit mit den Geigenbauern Frank Rittwagen und Oliver Radke entstand ein tiefes Verständnis für die Instrumente, die es ihm erlaubte die Arcus-Bögen immer weiter zu optimieren. Regelmäßig nimmt er seither mit großem Erfolg Klangeinstellungen auch an sehr schwierigen Instrumenten vor.