Luis Garcia

Violino

"Ich bin erwachsener Geigenschüler mit 14 Monaten Spielpraxis. Ich habe gerade mit dem Lagenspiel und schwierigerer Bogentechnik begonnen. Schon nach dem Auspacken des Bogens aus seiner Hülle kam das erste "Oh..". Der Bogen ist eine reine Augenweide. Die silberne Kopfplatte, das schimmernde Graphit der Stange, der schwarze Frosch mit seinen großen Augen aus Perlmutt, das reflektierende Beinchen, die enge Umwicklung und das dunkle Leder, all das zusammen ergibt ein wirklich edles Aussehen, das aus den Fotos des Prospektes nicht wirklich hervorgeht. Das zweite "Oh.." kam direkt danach. So leicht kann ein Bogen doch nicht sein. Der Bogen, den ich bisher benutzt habe wiegt 61 Gramm. Im Vergleich zum Sonata ist es, als hätte ich bislang Geige mit einem Hammer gespielt. Der Gewichtsunterschied ist wirklich enorm. Das nächste "Oh.." beim ersten Bogenstrich auf der Geige. Ich spiele eine rund hundertjährige Schönbacher Geige. Nicht allzu teuer aber, so mein Geigenbauer "... recht schön im Klang". Allerdings wusste ich bislang nicht wie schön meine Geige klingt! Die Geige spricht sofort mit großem Klang auf den Bogen an. Die nächsten "Oh s.." kamen beim Spielen.

Gerade als Anfänger macht sich der Unterschied zu Ihren Bogen bemerkbar: Doppelgriffe gelingen sofort viel besser. Den Anfängerfehler "zu starker Bogendruck" bei Doppelgriffen bleibt zwar, ist aber zumindest nicht mehr hörbar. Staccato und Spiccato gelingt ohne kratzen auf den Saiten. Saitenwechsel verlaufen viel weicher. Langsames Spiel gelingt ohne das der Ton "stirbt". Sprünge gelingen auf Anhieb. Ich weiß nun endlich was es bedeutet, eine lockere rechte Hand zu haben.

Gerade Anfänger sollten einen Arcus Bogen benutzen, es vereinfacht das Erlernen des Geigenspiels und macht deutlich mehr Freude."